Scheda32
Nome immaginemudima_32.jpg
MaterialeGeschnitztes Holz, vergoldet und bemalt
AutoreFilippo Angelo Altieri
Datazione1682
ProvenienzaKathedrale Santa Maria Assunta von Altamura

Armreliquiare des Heiligen Claudio, Saverio und weitere Märtyrer

Die Verehrung von Reliquien wurden mit den Dekreten während des Konzils von Triest 1563 unter dem Pontifikat von Pius V. erlassen. Infolge darauf waren hölzerne Reliquiare in Italien und in der katholischen Welt weit verbreitet. Dank dieser Verordnungen werden ab Anfang des 17. Jahrhunderts Skulpturen und Behältern angefertigt, die für die Aufbewahrung der antiken Reliquien gedacht sind. Nebst den Holzskulpturen, in Form von Büsten und Statuen mit hieratischer Ausdruckskraft des Heiligen und in deren Innern die Reliquie enthalten war, entstanden während des ganzen 18. Jh. anthopomorphe Holzreliquiare, deren Form das beinhaltende Körperteil nachahmten. Dies ist der Fall der beiden Armreliquiare, welche anlässlich der Archivierungsarbeiten des Kunstguts der Diözese, die von der Italienischen Bischofskonferenz gefördert wurden, katalogisiert und wegen des schlechten Konservierungszustand gemeldet wurden. Dies ist der Fall der beiden Armreliquiare, welche anlässlich der Archivierungsarbeiten des Kunstguts der Diözese, die von der Italienischen Bischofskonferenz gefördert wurden, katalogisiert und wegen des schlechten Konservierungszustand gemeldet wurden. Die zwei in der Ausführung gleichen Werke stellen zwei symmetrische Unterarme dar: der rechte und linke. Dank der anfänglichen Eingriffe zur Erhaltung des Reliquiars und der Reinigung des Werkes hat man die Oberfläche aus Blattgold an den Ärmeln der Albe zur Geltung gebracht, den tiefen und durchdachten Schnitzereien einen intensiven Chiaroscuro Effekt verliehen und die Finesse der Hände und der Finger mit den sich verjüngenden Formen unterstrichen können. Dank der gefundenen Dokumentation in den Spesenregistern der Kirchenfabrik der "Assunta" konnte bewiesen werden, dass die zwei Skulpturen dem Künstler Filippo Altieri zugeschrieben werden können und dass der Künstler für den Auftrag der beiden Reliquienarme die Gesamtsumme von 1,4 Dukaten erhielt.